Unsere Verantwortung

Planung ist die Vorbereitung vorausschauenden, verantwortungsbewussten Handelns. Dem stellen wir uns.

Zwar gelingt es uns in den meisten Fällen, Eingriffe in die Schutzgüter nach BNatschG zu kompensieren, doch ein Schutzgut fällt immer wieder durch das "methodische Raster": das Schutzgut Klima/Luft - und das in Zeiten des Klimawandels und allgemein erwachenden Bewusstseins! Die richtige Gebäudestellung hilft, Kaltluftabflüsse zu erhalten, Dachbegrünungen und Baumpflanzungen im Baugebiet helfen, die Aufheizung zu minimieren. Auf die Landschaft bezogene, eingriffskompensierende Maßnahmen sind für dieses Schutzgut jedoch in aller Regel nicht möglich, und technische Maßnahmen wie CO2-sparende Bauweisen oder Solaranlagen können in der Eingriffsregelung nicht angewendet werden.

Also lassen wir es dabei? Oder können wir Planer uns der Verantwortung dennoch stellen?

Wir meinen ja. Deshalb unterstützen wir aus eigenen Mitteln Tagungen, Schulungen oder klimabewusstseinsfördernde Aktionen.

Sie haben eine Aktion geplant? Dann melden sie sich bei uns, denn:

Wir verpflichten uns, bei jedem Eingriffsvorhaben, welches wir planerisch betreuen, einen Betrag von 100 Euro pro Hektarwerteinheit nicht klimaspezifisch kompensierten Eingriffsdefizits, Klimaaktivitäten zur Verfügung zu stellen, die der Allgemeinheit zugute kommen. Die Bewertung des Schutzgutes Klima nehmen wir bei Eingriffsvorhaben übrigens nach den Bewertungsempfehlungen der LUBW vor (siehe www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/12699/).